Instrumentalspielkreis

Was 1985 als kleiner Blockflötenchor mit nur fünf Spielern von Priester i. R. Georg Kaletka ins Leben gerufen wurde, ist heute schon ein kleines Orchester.

Die zurzeit 9 Mitglieder der Gruppe spielen auf Blockflöten - Sopran-, Alt- und Tenorflöten - sowie Klarinetten. Zweimal im Monat treffen sie sich zur Probe.

Unter der Leitung von Peter Juchelek werden zu besonderen Anlässen - aber auch ab und zu im Gottesdienst - Instrumentalstücke aus Gesangbuch, Chormappe und Instrumentalbuch zu Gehör gebracht.

 

Ich heiße Hannelore und bin mit meinen 68 Jahren die Älteste in unserem Kreis. Ich spiele eine Sopranflöte und bemühe mich, mit meinen Mitspielern mitzuhalten.

Das Flötenspielen lerne ich bereits als Kind, später brachte ich mir das Harmoniumspielen selbst bei. Es reichte deshalb auch nur für den Hausgebrauch.

 

Hallo,

meine Name ist Jana-Maria und ich bin 10 Jahre alt. Ich bin das Küken im Flötenchor. Mein Instrument ist eine Blockflöte.

Außerdem spiele ich noch Cello.

 

 

Ich bin Vera und spiele schon seit über 30 Jahren Blockflöte (Sopran- und Alt-Blockflöte). Gelernt habe ich alles in der Musikschule in Soest bei einem lustigen Flötenlehrer namens "Herr Tute".

Das waren noch Zeiten. Als wir nach Hannover umgezogen sind, habe ich dort zum ersten Mal in einem Flötenchor gespielt bei unserem Dirigenten Matthias. Als wir nach Brassert gekommen sind, wurde ich von Pr. Kaletka herzlich im Flötenchor willkommen geheißen.

Nun haben wir unseren Peter und es macht mir im Flötenchor richtig viel Spaß!

Hallo!

Mein Name ist Claudia und ich spiele seit ca. 20 Jahren die Alt-Lage im Brasserter Instrumentalspielkreis. Gelernt habe ich das Flötespielen im HOT Hagenbusch.

 

 

Ich heiße Michaela.
Ich bin eine "Alte Flöte".
Ich bin froh, dass es noch zwei Altflöten gibt.
Ich verstecke mich nämlich hinter denen, wenn ich falsch spiele.
Ich kann Flöte spielen nämlich auch nur aus der Schulzeit.
Ich habe das Gefühl, dass es lange her ist.
Ich glaube aber, ganz so schlimm ist es auch nicht.
Ich übe jetzt öfter.

Hallo,

mein Name ist Susanne und ich bin 39 Jahre alt und ein Brasserter Kind.

Ich bin eine der drei "Alten" bei uns im Spielkreis und spiele seit ca. 17 Jahren. Beate, eine Glaubensschwester, ist von der Altstimme in den Sopran gewechselt und hat mich nach langem Überreden dazu gebracht, Alt-Flöte zu lernen. Sie und meine jüngere Schwester haben es mir beigebracht.

Damals waren wir sehr viele und sind ziemlich geschrumpft, aber mir macht das Spielen immer noch sehr viel Freude. Wir sind zwar nur noch eine kleine Runde, haben aber sehr viel Spaß und Freude in den Übstunden und freuen uns, wenn wir unsere Geschwister mit dem Spielen erfreuen können.

Music is my life...

Hallo, mein Name ist Jane und ich bin 37 Jahre jung. Seit etwa 30 Jahren spiele ich im Brasserter Flötenkreis. Angefangen hat es mit einer Holzblockflöte im Spielkreis von Priester Worgul. in meiner Jugend erlernte ich dann die Klarnette, auch ein Holzblasinstrument. Mit der unterstütze ich die Tenorlage.

Schön, dass sich diese Tradition bis heute fortsetzt.

Hey,

ich heiße Lydia, bin 48 Jahre alt, und spiele seit 1990 mit Freuden im Instrumentalspielkreis. Eigentlich war die Klarinette kein Wunschinstrument für mich, aber ein kurzes Erlebnis hat meine Meinung geändert. Meine Familie und ich lebten ein Jahr in Alabama und bei einem Ausflug nach New Orleans hörten wir in einer Seitengasse eine alte, kleine, schwarze Frau Klarinette spielen. Diese Frau ist mit ihrem Instrument so verschmolzen, dass sie alle Zuhörer in ihren Bann zog. Da stand für mich fest: Das möchte ich auch! Niemals werde ich so wundervoll spielen, wie es diese Frau konnte, aber vielleicht können wir in unserer kleinen Gemeinschaft auch ein wenig Freude schenken, so wie es diese Frau damals getan hat.

Ich heiße Frauke und spiele im Instrumentalspielkreis unserer Kirche Klarinette. Erst vor kurzem bin ich dazugestoßen. Es macht mir sehr viel Spaß weil es eine gute Atmosphäre im Instrumentalspielkreis ist.

Ich bin der Peter. Meine ersten Flötentöne brachte mir mein gestrenger Rektor in der Grundschule bei. Ich kann mich noch gut an eines der damaligen "großen Werke" erinnern, welche da lautete: Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt. Wie wahrscheinlich in den meisten Familien wurde "das neue Talent" in die Hausmusik eingebunden: Die Kinder flöteten, die Mutter spielte die Orgel (der Vater bediente die Register und Einstellknöpfe an der Heimorgel): Perfektes Familienidyll!

Dann aber sollte "der kleine Beethoven" noch ganz groß rauskommen: In der Gemeinde Marl-Hamm wurde vor etlichen Jahren schon ein kleiner Flötenchor auf die Beine gestellt. Schnell wurde klar: Eine Tenorflöte fehlte für die Fülle des Klanges. und so kam es, dass ich bis heute dieses im Vergleich zur hohen C-Flöte etwas größere Holzblasinstrument mein eigen nennen darf. Die Tongriffe sind mit denen der hohen C-Flöte identisch, nur die Löcher liegen etwas weiter auseinander und sind größer. Also: Nicht so schwierig!

Ernsthaft bezeichne ich mich selbstverständlich nur als Laienmusiker, der sich freut, ein bisschen mitzuwirken in einem Kreis fröhlicher musizierender Christen, die ihre bescheidenen Gaben in den Dienst des Herrn stellen.

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